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Bewusstsein für nachhaltiges Bauen schärfen

Das Bayer-Büro im belgischen Diegem verbraucht 40 Prozent weniger Energie als vergleichbare Häuser.
Das Bayer-Büro im belgischen Diegem verbraucht 40 Prozent weniger Energie als vergleichbare Häuser.

Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) hat dazu aufgerufen, das Klimaschutz-Potenzial von Gebäuden stärker auszuschöpfen, die rund ein Drittel der weltweiten Treibhausgas-Emissionen ausmachen. Vor allem müsse in der Politik und bei den Marktteilnehmern das Bewusstsein für Notwendigkeit und Chancen nachhaltigen Bauens geschärft werden, sagte Arab Hoballah vom Direktorium der Sustainable Buildings and Climate Initiative (SBCI) in Leverkusen. Dort fanden erstmals in Deutschland die Jahrestagung und ein Symposium des UNEP-Gremiums statt, die vom SBCI-Mitglied Bayer MaterialScience ausgerichtet wurden.

Viele Akteure hätten noch nicht erkannt, dass nachhaltiges Bauen ein Geschäftsmodell sei, das sich auszahle, betonte Hoballah vor rund 150 Experten aus aller Welt. Umweltfreundliche Gebäude tragen nach seinen Worten nicht nur dazu bei, Energie zu sparen und Treibhausgase wie CO2 zu vermeiden, sondern verbessern auch die Lebensqualität der Menschen: „In nachhaltigen Büros und Fabriken zu arbeiten, ist eindeutig gut für die Gesundheit.“

 

Die Bedeutung effektiver Dämmstoffe gegen Kälte und Hitze hob Patrick Thomas, Vorstandsvorsitzender von Bayer MaterialScience, auf der Tagung hervor: „Dämmplatten aus Polyurethan-Hartschaum sparen während der Nutzungsdauer rund 70-mal mehr Energie ein, als zu ihrer Herstellung benötigt wird.“

Letzte Änderung: 28. Juli 2011

http://www.aktionaersbrief-q2-2011.bayer.de/de/nachhaltiges-bauen.aspx

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