Für den Bayer-Konzern bedeutende Kennzahlen sind das EBIT vor Sondereinflüssen und das EBITDA vor Sondereinflüssen. Um eine bessere Beurteilung der operativen Geschäftstätigkeit zu ermöglichen, wurden die Kennzahlen EBIT und EBITDA – wie in der nachfolgenden Tabelle dargestellt – um Sondereinflüsse bereinigt. Sondereinflüsse sind einmalige bzw. in ihrer Art oder Höhe nicht regelmäßig wiederkehrende Effekte. EBITDA, EBITDA vor Sondereinflüssen und EBIT vor Sondereinflüssen stellen Kennzahlen dar, die nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften nicht definiert sind. Daher sollten sie nur als ergänzende Informationen angesehen werden. Das Unternehmen geht davon aus, dass das EBITDA vor Sondereinflüssen eine geeignetere Kennzahl für die Beurteilung der operativen Geschäftstätigkeit darstellt, da es weder durch Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen noch durch Sondereinflüsse belastet ist. Das Unternehmen möchte dem Leser mit dieser Kennzahl ein Bild der Ertragslage vermitteln, das im Zeitablauf vergleichbarer und zutreffender informiert. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen, die sich aus der Relation von EBITDA vor Sondereinflüssen zu Umsatzerlösen ergibt, dient als relative Kennzahl zum internen und externen Vergleich der operativen Ertragskraft.
Die Abschreibungen sanken im 1. Halbjahr 2011 um 5,7 % auf 1.351 Mio € (Vorjahr: 1.433 Mio €). Diese setzen sich zusammen aus Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte von 698 Mio € (Vorjahr: 832 Mio €) und aus Abschreibungen auf Sachanlagen von 653 Mio € (Vorjahr: 601 Mio €). In den Abschreibungen waren außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 107 Mio € (Vorjahr: 143 Mio €) enthalten, von denen 16 Mio € (Vorjahr: 11 Mio €) nicht als Sondereinflüsse berücksichtigt wurden.