Bild vergrößernWichtige Früherkennung: Männer sollten sich regelmäßig vom Urologen untersuchen lassen.
Positive Ergebnisse für das Krebsmedikament Alpharadin™: Bei Patienten mit kastrationsresistentem Prostatakrebs, die bereits Metastasen in den Knochen entwickelt hatten, konnte die Gesamt-Überlebenszeit signifikant verbessert werden. Das hat die planmäßige Zwischenauswertung einer Phase-III-Studie gezeigt. In der Gruppe der mit Alpharadin™ behandelten Patienten betrug die mittlere Gesamt-Überlebenszeit 14,0 und für Placebo 11,2 Monate. Damit wurde der primäre Endpunkt der sogenannten ALSYMPCA-Studie erreicht.
Aufgrund einer Empfehlung des unabhängigen Datenüberwachungskomitees „Independent Data Monitoring Committee“ wird die Studie wegen der positiven Wirksamkeitsdaten jetzt entblindet. Die Patienten aus der Placebo-Behandlungsgruppe erhalten die Möglichkeit, zu der Behandlung mit Alpharadin™ zu wechseln. „Ausgehend von dem beobachteten Überlebensvorteil und dem Sicherheitsprofil könnte Alpharadin™ für Patienten mit Knochenmetastasen bei fortgeschrittenem Prostatakrebs eine wichtige Behandlungsoption werden“, sagte Dr. Chris Parker, Leiter der ALSYMPCA-Studie.
Das Medikament ist ein Entwicklungskandidat von Bayer HealthCare und Algeta ASA, Oslo/Norwegen.